Radfahren und mobile Anwendungen

| June 5, 2013

Mobile Apps in Verbindung mit dem Fahrradfahren bieten eine Fülle neuer, interessanter Möglichkeiten und geben uns die ganze Welt des Radfahrens direkt an die Hand – rund um die Uhr, ganz gleich, wo wir uns befinden.

Von Anne-Kirstine Spring, Kommunikationsberaterin bei Kofoed & Co.

Im digitalen Zeitalter, in dem wir leben, wird man als Verbraucher tagtäglich von Technologien überschwemmt, die viele Aspekte des modernen Lebens bestimmen. Das macht sich nicht zuletzt in der mobilen Welt bemerkbar.

63% der Dänen besitzen heute ein Smartphone , und im selben Maß, in dem sich Smartphones durchsetzen, sind Software-Applikationen, sogenannte Apps, ein zentrales Werkzeug in unserem mobilen Alltag geworden. Wir kaufen ein, konsumieren, navigieren, lassen uns unterhalten, teilen unser Wissen oder wir spielen – alles über unsere Smartphones.

Cycling and apps
Die traditionelle Fahrrad-Karte kann heute gut durch Apps ersetzt werden.

Mit den mobilen Apps auf deinem Smartphone hast die ganze Welt und jedermann direkt bei der Hand – rund um die Uhr, überall – und Apps haben deswegen in überwältigendem Umfang Verbreitung gefunden: Die Anzahl heruntergeladener Apps überwand 2010 weltweit die Marke von 10,9 Mrd., hat soeben im Mai 2013 die 50 Mrd. überstiegen und wird vermutlich in 2014 nicht weniger als 76,9 Mrd. betragen .
Die Fähigkeit der Applikationen, auf ganz neue Weise bunte Inhalte, innovative Features, motivierende Botschaften und lustige Wirkungsweisen zu erschaffen und zu präsentieren, hat die Welt im Sturm erobert – hierunter auch die Welt des Radfahrens.

Die mobilen Applikationen können dabei mitwirken, das Leben als Radfahrer einfacher, bequemer, lustiger und vielleicht sogar attraktiver zu gestalten. Mit wenigen Klicks kann der Radfahrer mit einer App sein eigener Mechaniker oder Fitnesstrainer werden. Mit Fahrradspielen kann man einen Radfahrer durch Bahnen navigieren – entweder bloß zum Spaß, oder als Verkehrstraining für Kinder, wie zum Beispiel in der Finde-den-Weg-App der Kommune Odense. Über Routenplaner wie Bike Planner oder Naviki können Radfahrer ihre Strecke einfach festlegen – entweder während der Fahrt oder im Voraus, beispielsweise in Kombination mit einer Fahrrad-Tourismus-App, die gute Tipps über Sehenswürdigkeiten unterwegs bietet.

Cycling and apps
Im heutigen digitalen Zeitalter harmonieren Radfahren und mobile Apps sehr gut.

Es gibt eine Fülle von Applikationen, die den Fahrradfahrer unterwegs lotsen und damit auch als Trainings-Apps verwendet werden können. Sie bieten Details über Abstände, zurückgelegte Kilometer, Durchschnittszeiten, Spitzengeschwindigkeit und Kalorienverbrauch. Insbesondere Endomondo ist populär, aber auch Cyclemeter oder Map My Ride können zu diesem Zweck verwendet werden. Viele von diesen mobilen Applikationen dienen gleichzeitig als Soziale Netzwerke, in denen die Nutzer einander folgen, Ergebnisse teilen und konkurrieren können, und die Kopplung an Facebook und Twitter macht Fahrradtour oder –training zu einem vollendeten digitalen Erlebnis.

Fahrrad-Apps decken somit heute einen großen Bereich ab, von Übersichtskarten mit Fahrradhändlern oder Standorten von Citybikes über Tipps für Fahrradreparaturen bis hin zu GPS-Trackern für Fahrradspiele und Fahrradhändler-Apps. Mit diesem Übermaß an Möglichkeiten und Informationen, das die mobilen Apps bereitstellen, hat die Technologie endgültig Eingang in die Welt des Radfahrens gefunden und macht nicht nur die traditionellen physischen Fahrrad-Steckkarten überflüssig, sondern auch andere Technologien wie zum Beispiel den Fahrradcomputer, der sein Terrain den Applikationen überlassen muss, die uns die ganze Welt des Radfahrens unmittelbar an die Hand geben – rund um die Uhr, wo auch immer wir uns befinden.

Übersetzung ins Deutsche von Christina Nawrocki, www.denmark-berlin.de

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Category: June 2013, Newsletters in German

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